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Ausbau Nr. 3 || Die Ideen nehmen Gestalt an

Wir haben vor kurzem Nachwuchs bekommen und damit stellt sich für uns als erstes die Frage:

Wie bauen wir den Bus so aus, dass es cool für unsere Kleine ist?

Die Kleine ist nun Sechseinhalb Monate alt und in drei Wochen geht es nach Frankreich. Theoretisch könnte sie schon in einem Bett vorne in der Fahrerkabine schlafen.  Allerdings stille ich Nachts noch und ich muss sagen, ich habe nicht besonders viel Lust, die kleine 3 Mal die Nacht von der Fahrerkabine zu mir ins Bett zu holen und wieder zurück zu legen.

Bei uns zuhause liegt sie in einem Beistellbett direkt an unserem Bett. Da ist diese Sache mit dem Stillen wirklich bequem. Kind herüber ziehen, stillen und wieder zurück schieben. Ja, unterwegs macht man manchmal Abstriche. Oder gibt es vielleicht doch eine Lösung?

Die nächsten beiden Wochenenden möchten wir nutzen, um an einem temporären Beistellbett im Bereich der Schiebetür zu tüfteln. Wenn wir unsere Couch zu einem Bett aus ziehen, endet diese im vorderen Bereich des Busses, kurz vor der Schiebetür. Logisch. In die Lücke, zwischen Bett und Tür, möchten wir eine Art Gestell in unser Bett einhaken können, auf welches wir die Matratze der Kleinen legen. So die Theorie. Nächste Woche Montag können wir euch auf jeden Fall mehr dazu berichten. Ob das der komplette Bullshitt ist, den wir uns da ausgedacht haben oder ob es so machbar ist, wie wir uns das vorstellen.

Nach unserem Frankreich-Urlaub, beginnen wir dann mit dem richtigen Ausbau Nr. 3.

Dank @buszurunendlichkeit wissen wir auch schon, wie das richtige Bett unserer Kleinen in der Fahrerkabine aussehen wird.

Aber auch der Rest unserer dicken Susi wird sich stark verändern. Heute morgen sahen wir ein Video, welches uns zu unserem Masterplan gefehlt hat. Körmi Kömit heisst die Dame und hat für ihre Bachelor Arbeit einen kleinen Bus ausgebaut und dessen Funktionen gefilmt. Das wirklich sehenswerte Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen: koermi-koermet.com

Inspiriert durch dieses Video, haben wir beschlossen, unsere aktuelle Box bis an die Decke hoch zu ziehen und ihr ebenfalls solch einen ausklappbaren Tisch zu verpassen. Unser Küchenmodul verschwindet auf Auslegern unter dem Bett. Zumindest unter die erste Hälfte des Bettes. Das Bett selbst wandert ans Ende der Caravelle. Die vordere Hälfte der Susi bekommt ausziehbare Kisten eingebaut. Gefunden haben wir diese tolle Idee auf Instagram bei @bruno.der.bus.

Damit wäre das Bett zwei geteilt. Aktuell sind all unsere Bauteile modular im Bus eingebaut. Abgesehen von der Box. Das Küchenmodul, wie auch das Bett, können jederzeit easy aus dem Bus rausgenommen werden. Einfach ein paar Schrauben aus dem Boden lösen und ab. Das soll auch so bleiben. Allerdings möchten wir nur den hinteren oder auch nur den vorderen Teil des Bettes / der Couch entfernen können.

Wem das jetzt alles zu wirr klingt, wir erstellen auf jeden Fall noch einen Sketch Up Plan.