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Bitche || Frankreich

Ja, der Name mag erst mal komisch klingen. Zumindest für die meisten, denke ich. Und auch wenn man versucht dem ganzen eine französische Betonung zu geben, macht es die Sache nicht besser. Aber wenigstens hat man was witziges bei der Familie zu erzählen: „Wir haben einen Tagesausflug nach Bitche gemacht.“ Kommt gut. Und die Fahrt lohnt sich!

Bitche (oder auch Bitsch) ist eine kleine Gemeinde mit ca. 5500 Einwohnern, nahe der französischen Grenze bei Rheinland-Pfalz. Da wir aus Mainz kommen, ist die Strecke für uns nun wirklich nicht weit.

Wie kamen wir auf diese interessant klingende Stadt? Es gibt diese Wochenenden, an denen man wirklich gar nichts mit sich anzufangen weiß. Man möchte raus, aber nicht zu weit, am Liebsten in ein anderes Land, hat aber keinen Urlaub und jetzt auf die schnelle mal 8 Stunden im Bus sitzen lohnt auch nicht mehr. An solchen Wochenenden suchen wir uns dann Ziele ganz in der Nähe. Schönes Tagestrips. Kleine Reisen die einem aus dem Alltag holen und den Stress vergessen lassen. Bitche ist dafür perfekt.
Das Besondere in dieser Gemeinde ist unter anderem eine alte Zitadelle, welche bereits im Jahr 1170 in einem Schreiben an den Graf von Saarwerden, Erwähnung fand. Mehr geschichtliche Informationen findet ihr über die Links, am Ende des Beitrags.
Das heutige Freilichtmuseum, die Zitadelle von Bitch, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein imposantes Gebäude, welches beim Betreten erahnen lässt, … ja was eigentlich? Mir fehlten erst mal die Worte. Diese riesigen Tore, dahinter düstere und kalte Unterführungen, mehrere Walle die bestimmt niemand hätte durchbrechen können. Der spektakuläre, sternförmige Aufbau, aufgrund dessen jede Mauerseite im Blick gehalten werden konnte.
Ich stehe ja wirklich total auf alte Gemäuer, Burgen und historische Gebäude. Kein modernes Bauwerk hat bei mir je so viel Ehrfurcht ausgelöst, wie solch eine Zitadelle.
Mehr möchte ich eigentlich gar nicht über das Gemäuer schreiben, denn ihr solltet es euch lieber selbst anschauen. Der Kinderwagen und der Hund waren kein Problem. Der Hund darf nur nicht mit zu den unterirdischen Sehenswürdigkeiten, innerhalb der Zitadelle. Aber man hat auch oberhalb genug zu gucken.
Von der Umgebung selbst haben wir uns nicht sonderlich viel angeschaut. Auf einem Markt in Bitche kauften wir, wie nicht anders zu erwarten, Baguette und Croissants.

So, und nun gibt es noch ein paar Bilder und Links von und über Bitche

Links über Bitche

Camping Municipal || Trèbes

Auf unserem Weg an die Côte Azur hielten wir am liebsten auf kleinen und günstigen städtischen Campingplätzen. Die Municipals. Auch der in Trèbe ist ein Municipal und lag einen Tag vor unserer Ankunft noch unter Wasser und man erzählte uns, dass die Enten über den Platz geschwommen seien.

Der erste Eindruck war allerdings eher verhalten. Überall große, weiße Schiffe, keine Bullis und viele neugierige und vor allem schweigende Menschen. Da steh ich ja gar nicht drauf.

Als ich dann das erste mal die Toiletten aufsuchte und begann Bilder für den Blog zu machen, sprach ich einfach eine Frau an. Wir kamen ins Gespräch und stellten fest, dass die Toiletten wirklich sehr sauber sind. 🙂 Und siehe da, das Eis wart gebrochen.

Die Duschen hingegen, bargen keine freudige Überraschung, sondern eher das Gegenteil. Auch schön sauber, aber wirklich viel Wasser lieferten die nicht. So gar nicht. Duschten drei Personen gleichzeitig, konnte man eigentlich nur noch von einem tropfenden Duschkopf sprechen.

Männlein und Weiblein haben getrennte Toiletten- und Duschbereiche mit ausreichend Waschbecken.

Auch der Bereich zum Spülen des Geschirrs ist nicht luxuriös aber durchaus ausreichend. Die Becken sind angenehm niedrig und liefern warmes Wasser. Der Abfluss roch ein wenig unangenehmen, aber gut, wir wollen da echt nicht kleinlich sein und es hält mich auch nicht vom Spülen ab.

Die Plätze sind recht klein aber ausreichend. Wären sie vom Regen des Vortages nicht getränkt gewesen, wäre es sicherlich eine ganz angenehme Rasenfläche gewesen. Bei unserer Ankunft war es dann doch eher Matsch. Große Bäume spendeten großzügig Schatten, so das wir unsere Kleine Madame auch ohne Sonnensegel hätten draußen liegen lassen können, wenn denn der Boden nicht so aufgeweicht gewesen wäre.

Wer sich in Trèbes ein wenig die Stadt anschauen möchte, den erwartet Zweierlei. Das Städtchen selbst ist wirklich liebreizend und schön, allerdings auch arg herunter gekommen und erinnert eher an eine bessere Zeit. Ich würde behaupten das alle kleinen Städtchen in Frankreich etwas herunter gekommen wirken. Das macht dieses wunderschöne Land auch so anziehend und attraktiv. In Trèbes würde ich es allerdings eher als „etwas assig“ bezeichnen. Keine Stadt die man unbedingt gesehen haben muss, seiden man macht sich die Mühe, durch das ein oder andere kleine Fenster im Hof zu schauen und dahinter wirklich Bezauberndes zu entdecken.

Kurz: Was mir auffiel in Trèbes

Fast ausschließlich Wohnwagen, keine Bullis, sehr saubere Sanitäranlagen, kein Klopapier, keine Kindertoiletten oder Becken um Babies zu waschen. Kleiner Spielplatz, direkt am Fluss, gibt also Stechmücken in geringer Anzahl. Ansonsten ganz nett und zweckmäßig.

Auch wenn euch die oben angegebenen Stichpunkte manchmal fremd erscheinen, es gab wirklich Campingplätze mit Babiewaschbecken oder Klopapier. Zu meiner eigenen Überraschung.

Daten zu Camping Municipal I´lle d´Or Amboise

Öffnungszeiten der Rezeption

April bis September 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Preise: Basispaket für 2 Personen zwischen 13,50€ und 23,00€ je nach Zeitraum. Hinzu kann ein Tier gebucht werden 1,50€-3,00€, Elektrizität 3,00€-4,00€ oder ein Kind 2,00€-6,00€ je nach Alter. Und es gibt Optionen für Zelte, Wanderer und Besucher.

Webseite: http://www.audecamping.com/

Google-Link: https://goo.gl/maps/ZmqMSP79vns

Adresse: Chemin Lalande, 11800 Trèbes, Frankreich

Auf der Karte

Kein Plugin gefunden, welches mich nicht sauer machte. Ich arbeite daran.

 

Bilder

Toasten im Bulli

Während man unterwegs ist, lernt man wirklich jeden Tag.

Das beste was wir für uns selbst gelernt haben, ist, wie man mit einem Nudelsieb von Decathlon, das Baguette und die Croissants von gestern, wieder um ein Vielfaches im Geschmack verbessern kann.

Wir haben gelernt zu toasten.

Für den ein oder anderen eingeschworenen Camper mag toasten jetzt keine neue Erfindung sein, aber für uns war es DAS Ding. Das Baguette von gestern war steht´s trocken oder gummiartig in seiner Konsistenz. Das Croissant vom Vortag blieb im Hals stecken und hatte rein gar nichts französisches mehr.

Jetzt kommt das Nudelsieb auf den Gasherd, der Gasherd wird auf die niedrigste Flamme eingestellt und dann geht es eigentlich recht schnell. Jede Seite eine Minute drauf lassen, zack, fertig und wie neu.

Ich steh auch einfach gar nicht auf Lebensmittel weg werfen.

Camping Municipal || I´lle d´Or Amboise

Auf unserem Weg ans Cap de l´Homy machen wir meistens einen Zwischenstop in Amboise auf der I´lle d´Or. Doch eigentlich ist es hier viel zu schön, um nur mal kurz zu nächtigen.

Der Campingplatz befindet sich in Amboise auf einer kleinen Insel im Fluss Loire. Es ist ein einfacher Platz, keine Animation, dafür saubere, in die Jahre gekommene Sanitäranlagen und sogar flächendeckendes W-LAN. Luxus darf man auf den städtischen Plätzen nie erwarten. Aber man kann sein Geschirr im warmen Wasser waschen und die Duschen sind akzeptable. Gereinigt wird das ganze einmal am Tag. Leider habe ich vergessen Bilder der Sanitäranlagen zu machen. Dabei waren wir wirklich schon oft hier.

Die einzelnen Stellplätze gibt es mit Strom und man findet in der Nähe den ein oder anderen Wasserhahn. Schatten spenden große Bäume und der Untergrund ist, wie so oft, einfach Wiese.

Vom Campingplatz selbst kann man, über die Loire hinweg, auf das Schloss Amboise schauen und mit etwas Glück wirklich herrliche Sonnenuntergänge genießen. Oder man schaut sich die kleine Innenstadt an. Typisch französische Gebäude mit vielen kleinen Restaurants, laden zum verweilen ein.

Alles in allem ein ruhiger aber simpler Campingplatz in einer atemberaubenden Umgebung. Es lohnt sich wirklich ein paar Tage länger zu bleiben.

Kurz: Was mir auffiel in Amboise

Kein Klopapier (wie eigentlich meistens), keine extra Babywaschbecken, keine Wasserhähne direkt am Platz, schön ruhig, wenig Strassengeräusche, kaum Mücken trotz der Nähe zum Wasser, tolle Umgebung, gute Möglichkeiten etwas zu Unternehmen, W-LAN ist echt ok.

Daten zu Camping Municipal I´lle d´Or Amboise


Öffnungszeiten der Rezeption

29. März bis 17. Juni 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
18. Juni bis Ende Juni 8:30 Uhr bis 20:30 Uhr
1. Juli bis 2. September 07:00 Uhr bis 21:30 Uhr
3. September bis 7. Oktober 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
13:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Preise: Pro Person 2,90 ; der Platz 3,70 ; Strom 3,40 ; Hund 1,40c ;
Kinder ab 12 Jahren

Webseite: www.camping-amboise.com

Google-Link: https://goo.gl/maps/gaVyaWCMhgx

Adresse: 4 Allée des Mariniers, 37400 Amboise

Auf der Karte

Kein Plugin gefunden, welches mich nicht sauer machte. Ich arbeite daran.

 

Bilder

 

 

Ausbau Nr. 3 || Die Ideen nehmen Gestalt an

Wir haben vor kurzem Nachwuchs bekommen und damit stellt sich für uns als erstes die Frage:

Wie bauen wir den Bus so aus, dass es cool für unsere Kleine ist?

Die Kleine ist nun Sechseinhalb Monate alt und in drei Wochen geht es nach Frankreich. Theoretisch könnte sie schon in einem Bett vorne in der Fahrerkabine schlafen.  Allerdings stille ich Nachts noch und ich muss sagen, ich habe nicht besonders viel Lust, die kleine 3 Mal die Nacht von der Fahrerkabine zu mir ins Bett zu holen und wieder zurück zu legen.

Bei uns zuhause liegt sie in einem Beistellbett direkt an unserem Bett. Da ist diese Sache mit dem Stillen wirklich bequem. Kind herüber ziehen, stillen und wieder zurück schieben. Ja, unterwegs macht man manchmal Abstriche. Oder gibt es vielleicht doch eine Lösung?

Die nächsten beiden Wochenenden möchten wir nutzen, um an einem temporären Beistellbett im Bereich der Schiebetür zu tüfteln. Wenn wir unsere Couch zu einem Bett aus ziehen, endet diese im vorderen Bereich des Busses, kurz vor der Schiebetür. Logisch. In die Lücke, zwischen Bett und Tür, möchten wir eine Art Gestell in unser Bett einhaken können, auf welches wir die Matratze der Kleinen legen. So die Theorie. Nächste Woche Montag können wir euch auf jeden Fall mehr dazu berichten. Ob das der komplette Bullshitt ist, den wir uns da ausgedacht haben oder ob es so machbar ist, wie wir uns das vorstellen.

Nach unserem Frankreich-Urlaub, beginnen wir dann mit dem richtigen Ausbau Nr. 3.

Dank @buszurunendlichkeit wissen wir auch schon, wie das richtige Bett unserer Kleinen in der Fahrerkabine aussehen wird.

Aber auch der Rest unserer dicken Susi wird sich stark verändern. Heute morgen sahen wir ein Video, welches uns zu unserem Masterplan gefehlt hat. Körmi Kömit heisst die Dame und hat für ihre Bachelor Arbeit einen kleinen Bus ausgebaut und dessen Funktionen gefilmt. Das wirklich sehenswerte Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen: koermi-koermet.com

Inspiriert durch dieses Video, haben wir beschlossen, unsere aktuelle Box bis an die Decke hoch zu ziehen und ihr ebenfalls solch einen ausklappbaren Tisch zu verpassen. Unser Küchenmodul verschwindet auf Auslegern unter dem Bett. Zumindest unter die erste Hälfte des Bettes. Das Bett selbst wandert ans Ende der Caravelle. Die vordere Hälfte der Susi bekommt ausziehbare Kisten eingebaut. Gefunden haben wir diese tolle Idee auf Instagram bei @bruno.der.bus.

Damit wäre das Bett zwei geteilt. Aktuell sind all unsere Bauteile modular im Bus eingebaut. Abgesehen von der Box. Das Küchenmodul, wie auch das Bett, können jederzeit easy aus dem Bus rausgenommen werden. Einfach ein paar Schrauben aus dem Boden lösen und ab. Das soll auch so bleiben. Allerdings möchten wir nur den hinteren oder auch nur den vorderen Teil des Bettes / der Couch entfernen können.

Wem das jetzt alles zu wirr klingt, wir erstellen auf jeden Fall noch einen Sketch Up Plan.

Ausbau Nr. 1 || T5 Caravelle

Ich will versuchen euch mit diesem Beitrag unseren ersten Umbau, 
an der dicken Susi, zu beschreiben.

Der erste Umbau war in unserem Fall nicht der letzte. Wir merkten schnell, dass es einfach Dinge gibt, die so nicht wirklich praktisch oder komfortabel sind.
Aber dazu am Ende mehr.

Was war uns für den ersten Ausbau am T5 wichtig?
  1. Auf jeden Fall ein Bett. Aber kein kleines. Weniger als 120cm in der Breite waren wir nicht bereit zu akzeptieren.
  2. Stauraum unter dem Bett.
  3. Jens wollte eine Art Box rechts neben der Schiebetür. Die hatte er schon in seinem ersten Bus und er wollte nicht auf sie verzichten.
  4. Ein kleines Küchenmodul, mit Stauraum für Kochuntensilien und einem kleinen Waschbecken. Wir haben uns schon damals gegen ein Abwassersystem entschieden.

Wirklich viele Ansprüche waren das nicht, im Vergleich zu heute, mit Kind und Kegel. Aber es hat uns gereicht um einen wirklich schönen Urlaub in Frankreich zu verbringen und unseren Bus kennen zu lernen.

Geht´s etwas genauer?

Beginnen wir mit der Bodenplatte. Weil wir zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich viel Erfahrung darin hatten, eine Bodenplatte in einen Bus ein zu bauen, recherchierten  wir im Internet, welches wohl das hierfür beste Material sein könnte.

Wir entschieden uns für eine USB-Platte. Wir waren ! der Meinung, das es wohl genug stabil genug sein wird und haben uns gegen die teurere Multiplex Siebdruck (21mm) entschieden. Heute würde wir uns definitiv anders entscheiden. Noch hält unsere Bodenplatte, aber während des ersten Urlaubs lief uns eine Solardusche im Heck aus und lies den Boden an verschiedenen Stelle aufquellen. Nehmt den Siebdruck, spart nicht am Geld.

Mit Kartons haben wir uns eine Schablone gebaut und diese dann auf die USB-Platte übertragen. In den Bilder könnt ihr sehen, das wir die Bodenplatte in zwei Teilen eingebaut haben. Zum einen fanden wir keine USB-Platte die groß genug gewesen wäre, zum anderen fanden wir aber auch das Handling mit zwei Platten bequemer.

Als Belag auf der USB-Bodenplatte verwendeten wir PVC Boden in Holzoptik. Einfach weil er noch bei uns in der Familien vorhanden war. PVC finden wir auch heute noch echt gut. Rutscht man mit den Knien am Boden rum, beim Ausbau, Umbau oder Ein- und Ausräumen, tun einem definitiv die Knie weniger weh.  Das PVC ist schön weich. Und natürlich Wasserfest. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man mit einer Wasser liebenden Bulldogge reist. Um den PVC in die richtige Form schneiden zu können, haben wir, Stück für Stück, den Rand der USB-Platte mit einem Edding nachgezogen und den PVC schnell drauf gedrückt. Somit bekamen wir einen guten Abdruck zum Schneiden der Kanten.

Die Box, befindet sich hinten auf der rechten Seite neben der Schiebetür. (Wenn man von hinten in den T5 schaut.) Sie dient zum einen natürlich als Stauraum für Bekleidung, die Bettwäsche, Handtücher und Hygieneartikel. Zum anderen aber auch als kleinen „Tisch“. Saß man auf dem Bett, konnten wir uns im Schneidersitz vor der Box platzieren und essen oder am Rechner arbeiten. Und zum dritten, diente die Box damals als Stütze für unser Bett. Auf einer seitlich angebrachten Leiste, konnten wir unser „Bett-Brett“ ablegen.  In der Breite misst sie lediglich 19cm, die sich für uns immer als praktisch erwiesen haben.

Aktuell gehen wir auf unseren dritten Umbau zu und werden die Box nach wie vor behalten. Allerdings wird sie bis an die Decke hochgezogen werden.

Das Bettwürden wir so nicht wieder bauen. Das kann ich euch direkt sagen. An für sich war es echt ganz nett. Aber das Aufbauen des Bettes hat sich als umständlich und nervig heraus gestellt. Wollte man das Bett ausklappen (siehe Bilder unten), musste man sich nach vorne zum Griff lehnen, ohne dabei auf das Bett zu fallen. Dann den Griff nach oben ran ziehen, sich dabei auf der Box abstützen, unter dem eigenen Kinn vorbei und geschafft. Vorher musste man natürlich noch die Matratzen irgendwo anders platzieren, um das Brett überhaupt erst ausklappen zu können. Also… irgendwie ging es doch bös auf den Keks und würde direkt im zweiten Umbau verändert. Wer solch ein Bett baut und gar nicht erst zusammenklappt, sondern den vorderen Teil nur anhebt um an den darunter liegenden Stauraum zu gelangen, für den könnte es sich als nützlich erweisen. Es ist zumindest eine einfache und schnelle Methode ein Bett zu bauen.

Das Küchenmodul, welchem der Herd fehlte. Das orangene Regal stammte von Ikea und sah wirklich schick aus in unserer Caravelle. Und das Emaille Waschbecken hat auch gut was her gemacht, so rein optisch. Aber so richtig praktisch war das ganze nicht. Das Emaille Waschbecken wurde später wegen seiner Form weg rationalisiert und durch ein eckiges Plastikbecken ersetzt. Unter dem Becken befanden sich zwei 19 Liter Wasserkanister. Wie gesagt, kein Abwasser. Wir waschen ohne hin nicht im Bus unser Geschirr, sondern brauchen nur fliesendes Wasser. Wenn sich Wasser im Becken sammelte, nahm man es raus und kippte das Wasser einfach ins Gebüsch. (Nee, wir haben keine Spülwasser-Chemie-Plörre ins Gebüsch geschüttet. Nur ohne Chemie.)

In den orangenen Metallregalen befand sich unser Essen und unsere Kochutensilien. Weil wir keine Trennwände oder ähnliches eingebaut hatten, flog das meiste davon recht wild durch die Gegend. Die Türen wurden mit installierten Magneten verschlossen gehalten. Aber die ein oder andere schnelle Kurve, öffnete auch schon mal die Regale und der Inhalt verteilte sich im Bus.

Die kleine Bank neben diesem Küchenmodul vermisse ich allerdings bis heute. Die Bank war ein teil des Bettes. Den Deckel konnte man öffnen und darin Schuhe verstauen. Ich fand es schön dort zu sitzen, meinen Kaffee zu trinken und dabei aus dem Bus zu schauen.

So, ich glaube wir haben soweit alles. Warum haben wir diesen Ausbau wieder verändert?

  • Das Bett war unpraktisch aus zu klappen und man konnte nicht hinten zum Bus raus gehen. Das fehlte uns.
  • Das Küchenmodul hatte keinen Kocher und die Schränke waren unpraktisch. Die selbst gebaute Tür klemmte ständig.
  • Die Box bekam in einem später Umbau mehr Fächer.
  • Es fehlte ein Platz für unsere Kühlbox. (Der fehlt bis heute…)

Solltet ihr Fragen dazu haben, schreibt uns einfach oder kommentiert den Beitrag. Wir freuen uns.

Viel Spaß beim Basteln.

Busausbau || 5 für uns relevante Videos

In diesem Beitrag möchten wir wirklich konkret auf Busausbau Videos eingehen. Gefühlt gibt es nicht besonders viele und zugleich gute Videos.

Aber, definiere gut.

Ideen die man noch nicht gesehen hat? Gute Erklärungen im Video und guter Ton? Funktionalität oder einfach nur Hipster-ich-mach-Holz-an-die-Wand-und-wieg-ne-Tonne-mehr-Videos? Das bleibt wohl jedem selbst überlassen. Wir zeigen euch mal ein paar Videos, die uns in unserem Vorhaben geholfen haben oder uns inspirierten.

Auf Vimeo haben wir vergebens nach guten Busausbau-Videos gesucht. Es gab viele schöne Videos zum Thema Bus und Reisen. Nur keine informativen und nützlichen Videos. Die fanden wir bislang nur auf YouTube.com

Solltet ihr noch andere Kanäle für Busausbau-Videos, außer YouTube kennen, freuen wir uns wenn ihr uns einen Link in den Kommentaren hinterlasst.

Los gehts mit unseren aktuellen Favoriten: (Kann sich ja ändern, wemm sich die Ansprüche ändern.)

  1. Immer wieder gut, ist auf jeden Fall Schalldose on Tour. Zumindest für unser Gusto. Der werte Herr zeigt auf eine sehr entspannte und nachvollziehbare Art und Weise, was er an seinem Bus baut und wie. Natürlich kann man keinen Kanal damit füllen, nur mit dem Ausbau des Busses. Dafür zeigt er noch weitere sehr informative Videos, zum Thema, Blinker wechseln, Dichtung einbauen oder was es auf der letzten CMT alles zu sehen gab. Das ganze in Deutsch und mit einem T5.  Verständlich, praktisch, nicht Hipster und sinnvoll. Danke!
  2. Dieses Video von Easycamper Polska war die Inspiration zu unserem aktuellen Innenausbau. Wobei dieser mit einem Ikea Tagesbett begann, aber das ist eine andere Geschichte. Angetan waren wir vor allem, Suprise, vom Aufbau des Bettes. Wir haben diesen fast genauso übernommen und für uns noch ein wenig optimiert.
  3. Ich finde es immer wieder faszinierend dabei zuzuschauen wie in einen Bulli ein Aufstelldach eingebaut wird. Wir hatten lange Zeit darüber nachgedacht und auch jetzt wieder, wo wir zu dritt sind und uns bis Pfingsten neu organisiert haben müssen. Custom Campers zeigt euch eine schöne Timelaps Aufnahme von ihrem Ausbau mit Aufstelldach.
  4. In diesem Video sieht man eine ähnliche Version des Bettes, wie wir es letzten Endes gebaut haben. Auch wir haben unsere Planung mit SketchUp erarbeitet. Wenn wir mal in die Gänge kommen mit den Blogeinträgen, gehen wir auch näher auf unser Bett ein. Bis dahin, schaut euch mal das Video Custom Campervan Futon an.
  5. Ok, einen Kanal mit ganz praktischen Tips konnte ich dann doch noch auf Vimeo.com auftreiben: Den Channel von Kiravans. Kiravans zeigt euch wie man Fenster einbaut, isoliert und Vibrationen mindert. Echt ganz nützlich. In Englisch.

Für unseren letzten Ausbau war es das auch schon an Videos. Die meiste Inspiration lieferte damals eigentlich das Ikea Tagesbett Hemnes , dessen Funktion wir versucht haben nach zu bauen.

Unsere 10 liebsten YouTube Channels

Hello!

So langsam beginnen wir, nach der Geburt unseres ersten Kindes, wieder am Blog zu arbeiten. Zuerst einmal haben wir das Theme geändert. Zwar finden wir alle Themes von Elmastudio.de ziemlich gut, allerdings es gibt Themes, welche einfacher zu pflegen sind und andere kosten mehr Zeit und Aufwand in der Pflege. Und Zeit ist etwas, dass durchaus weniger geworden ist, seitdem unsere Kleine auf der Welt ist.

Nu´denn, auf zum eigentlichen Thema: YouTube Channels.

Ich würde behaupten, dass wir bis vor kurzem noch, sehr viel YouTube geschaut haben. YouTube.com ist eine Quelle unendlichen Wissens. Ich bin mir absolut sicher, dass es auch richtig viel Unsinn auf YouTube gibt, aber wir haben uns ein paar schöne Channels herausgesucht und abonniert.

Nicht auf jedem Kanal dreht es sich um den Ausbau von Bussen. Häufig sind es Kanäle die sich einfach nur um das Bearbeiten von Holz drehen, um Menschen die Blockhütten bauen und man lernen kann wie man Vorräte sicher verstaut oder haltbar macht. Oder Kanäle die zeigen wie man Gegenstände reparieren und restaurieren kann, sowie Metallgegenstände selbst fertigt. Einige andere wiederum zeigen auf schöne Art und Weise wie Möbel gefertigt werden. So lernen wir, wie man Holz auch ohne Schrauben verbinden kann.

Also letzten Endes handelt es sich größtenteils um YouTuber die uns nicht zeigen wie man direkt einen Bus ausbaut. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn sich nicht jeder Link darum dreht. Aber mit ihren Videos liefert jeder einzelne Filmemacher Inspiration und jede Menge wissen, welches wir verwenden können.

  1. Mit über einer Millionen Follower ist Jimmy DiResta wohl fast sowas wie ein Urgestein des Selbstmachens. Schilder, Schreibtische, Inventar für Läden, für sich selbst eine neue Werkstatt. Wahrscheinlich gibt es nichts was dieser Typ nicht schon selbst gebaut hat. Sogar eine kleine Kanone haben wir ihn schon bauen sehen. Ich würde sagen es dreht sich im Großen und Ganzen wirklich um DIY in allen Dimensionen. Nicht nur um Holz oder nur Metall. Ein wirklich cooler Typ und gut gemachte Videos. Allerdings finde ich seine Art für so manchen Abends etwas anstrengend. Videos sind in Englisch.
  2. This old Tony arbeitet überwiegend mit Metall. Seine Art die Videos zu gestalten sind häufig total faszinierend. Sie beinhalten Top Aufnahmen mit Liebe zum Detail, Humor und jede Menge Wissen in Metallbearbeitung. Nicht zuletzt baute er seinem Sohn ein GoKart. Oder für, bereits genannten, Jimmy DiResta einen neuen Griff für dessen Druckluftpistole. Besonders angenehm finden wir, dass sich der YouTuber nicht selbst filmt, sondern lediglich das was er bearbeitet. Die Videos sind in Englisch.
  3.  Schalldose on Tour: Eine sehr angenehme Stimmt. Das ist wohl eines der ersten Dinge, die einem auffallen. Der werte Herr ist beruflich Sprecher und baut nebenbei seinen Bus aus. Ja, endlich, ein Busausbau Kanal. Das Ganze macht er wirklich gut und bringt haufenweise interessante Ideen mit. Besonders gefallen uns die Videos in welchen er sehr detailliert erklärt, wie zum Beispiel ein Heckscheibenwischer ausgetauscht wird oder eine zusätzliche Dichtung an die Tür angebracht wird. Mit seiner entspannten Art zu moderieren, macht er es uns nicht schwer, uns auf jedes seiner neues Videos zu freuen. Die Videos sind in Deutsch.
  4. Laura Kampf: unüberhörbar eine Deutsche, spricht allerdings perfekt Englisch in ihren Videos. Laura hat sich vor kurzem ein Tiny House gebaut und wohnt darin. In ihren Videos zeigt sie verständlich jeden ihrer Schritte dabei. Schweißen, Nieten, Sägen, Abdichten, Verlegen, alles was es bei einem Hausbau zu tun gibt. Nur eben in einem ganz kleinen. Angenehm ist hierbei, dass nichts unnötig in die Länge gezogen wird. An vielen Stellen reicht eine Timelaps Aufnahme, statt zusehen zu müssen wie jedes einzelne von 200 Bretter befestigt wird. Die Videos sind in Englisch.
  5. ACW: Viel gibt es hier nicht zu schreiben. Ein junger Mann baut Möbel aus Holz und das verdammt gut. Geredet wird nicht besonders viel, die Videos sind gut gemacht und beinhalten viele Timelaps Aufnahmen. Dabei sind alle Schritte sinnvoll nach zu vollziehen. Lernen kann man alles was zum Thema Holzverarbeitung wichtig ist. Die Videos sind eigentlich in Englisch, auch wenn man kaum etwas davon hört.
  6. Noch einen Drauf setzt Chris Salomone. Auch er baut Möbel aus Holz. Die Videos sind wirklich extrem gut gemacht. Er spricht bei seinen Arbeiten, aber auf eine sehr entspannte und angenehme Art, ohne sich dabei selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern seine Arbeiten und sein Können. Toller Channel, toller Typ und tolle Arbeiten. Hier kann man wirklich noch vieles in Sachen Holzverarbeitung lernen.
  7. Auf die Spitze getrieben wird der Möbelbau von Ishitani Furniture. Die Videos werden von uns jedes Mal mit Sehnsucht erwartet. Erscheint wieder mal ein Neues, kann man sich über unübertroffenes Können in Sachen Holzverarbeitung und Möbelbau freuen. Ishitani verbindet die einzelnen Elemente seiner Möbel nicht mit Schrauben, sondern fast ausschliesslich mit Holz selbst. Es ist einfach jedes mal wieder der Wahnsinn diesem Mann zu zu schauen. Gesprochen wird absolut nichts, aufdringliche Musik fehlt zum Glück.
  8. Live Work Wander: Ja die haben einen Bus. Und was für einen. Einen wirklich wahnsinnig cooler T3. Schaut ihn euch am besten selbst an. Das sympathische Pärchen fährt mich seinem Bulli durch die USA und besucht dabei Freunde, Familie und häufig auch Werkstätten. Denn Ripley, so der Name des T3, nimmt bei den Fahrten des öfteren den ein oder anderen Schaden. Drama und viel Humor. Man lernt viel, aber vor allem lernt man cool zu bleiben, wenn wieder mal was am Bus verreckt. Die Videos sind in Englisch.
  9. Frank Howarth: Seine Videos sind echte Kunstwerke. Jedes davon vermittelt nicht nur wissen in Holzverarbeitung, sondern amüsiert mit kleinen Stop-Motion Einlagen und anderen lustigen Effekten. Die Stimme ist angenehm und der Typ extrem entspannt. Mit eines der coolsten Dinge die er bislang fertigte ist sein Bamboo TodesStern aus StarWars. Und wir lieben die Aufnahmen von seiner CNC Maschine.
  10. My Selfreliance: Nein, auch das ist kein Busausbau-Kanal. Es ist der YouTube Kanal eines Mannes, der in der Kanadischen Wildnis alleine (alleine!!) ein Holzhaus baut. Jeden einzelnen Baumstamm, den er dabei lediglich mit Äxten bearbeitet, zieht der Gute durch die Gegend. Absolut faszinierend. Er arbeitet komplett ohne Strom und ohne Gas. Jedes Detail seines Hauses wir per Hand bearbeitet. Natürlich darf dabei das kochen und die Selbstreflektion nicht fehlen. Die Videos sind in Englisch.

So, das waren unsere Top 10. Ich hoffe die Enttäuschung ist nicht all zu groß, dass es sich hierbei nicht ausschließlich um Kanäle von Bus-Bauern handelt. Tatsächlich haben wir noch nicht sehr viele Kanäle gefunden, die sich ausschließlich um das Ausbauen von Bussen drehen. Der Ausbau eines Busses ist ein zeitlich begrenztes Unterfangen, was am Ende natürlich dazu führt, dass der Bus fertig und das Videomaterial leer ist. Bei der Schalldose on Tour findet ihr zusätzliche Videos über Messebesuche oder eben wie man einen Blinker wechselt. Top! Bei LiveWorkWander sieht man viel über die Reisen die die beiden unternehmen. Auch sehr inspirierend.

In unserem nächsten Blogbeitrag werden wir eher auf gute, einzelne Videos eingehen, die wir auf YouTube zum Thema Busausbau gefunden haben. Durch unseren Nachwuchs wird es nun Zeit für den bereits dritten Umbau.

Und natürlich zeigen wir euch noch einiges von unserem fertigen zweiten Umbau.

Bis bald.

Grüße aus dem Urlaub || Frankreich

Wir sind Jens und Brina und am liebsten mit unserer braunen T5 Caravelle „Susi“ und unserem Wachhund „Kalle“ unterwegs.

Da wir jeden Tag, den wir mit unserer Susi unterwegs sind, so viele Dinge lernen, sehen und erleben, möchten wir das Wissen mit Interessierten teilen.

Wir möchten euch nicht nur von guten Campingplätzen und Parkmöglichkeiten für eine Nacht berichten, sondern auch von unseren Erfahrungen beim Einbau von Starkstrom zum Laden der Batterien (das wird dann wohl Jens übernehmen) oder wir wir einen dauernd quietschenden Kocher zum schweigen gebracht haben.

Oder wir erzählen euch davon wie wir unsere Gardinen in der Caravelle genäht und ohne Bohren angebracht haben. (Das ist das wohl mein Part)

Aktuell sind wir in Frankreich bei Mimizan und arbeiten an diesem Blog, neuen Bildern und neuen Erfahrungen für unser Leben. Und wir bereiten uns auf ein Leben mit Nachwuchs vor. Auch das wird wohl den ein oder anderen Blogeintrag füllen: Verreisen mit einem Säugling / Kleinkind, was haben wir als Schlafmöglichkeit geplant und mal schauen was uns noch so alles erwartet.

Bis der Blog hier an Inhalt gewonnen hat, könnt ihr euch auf unserem Instagram-Account die Zeit vertreiben:

www.instagram.com/dicke_susi/

Los geht´s!

Camping Municipal || Cap de l´homy

Der Campingplatz am Cap de l´Homy in Südfrankreich, ist bislang unser Lieblingscampingplatz. Jeder hat wahrscheinlich DEN EINEN Campingplatz, bei welchem man einfach weiß was man bekommt und alles so ist, wie es für einen selbst sein sollte.
Für uns ist das hier der Campingplatz du Cap de l´Homy.

Es ist ein einfacher aber sauberer 3 Sterne Platz mit allem was es braucht. Allerdings auch nicht mehr. Hier gibt es keinen Pool oder 24 Stunden Kinder-Bespaßung.

Dafür findet man hier vor allem einen Platz der Ruhe, in einem riesigen Pinienwald, mit zwitschernden Vögel. Man kann das Meer hören, die Menschen sind freundlich und es gibt viele schöne Bullis zu bestaunen. Die machen hier, zu manchen Zeiten, mehr als die Hälfte aller Camper aus. Wer VW Busse liebt, wird sich hier nicht satt sehen können.
Die letzten Tage stand in der Nähe, am Strand, ein mintfarbener T2. Wunderschön! Wir kamen nicht drum herum ein Bild zu schießen.
Auf dem Campingplatz kommt man wirklich schnell mit anderen Bulli-Fahrern, jeder Nationalität, ins Gespräch und zeigt sich gegenseitig die liebevoll gestalteten Gefährten. Wie wahrscheinlich überall auf der Welt.

Ich persönlich bin ein großer Fan der Geschichten, die die Menschen bislang erlebt haben. Ob im Bulli oder im Wohnwagen. Zu erzählen hat jeder etwas Interessantes.

Aber da komme ich fast wieder vom Thema ab.

Die meisten der Camper hier am Cap, kommen aus Deutschland. Besonders häufig aus den Gebieten K und BM. Der Rest sind Holländer,Engländer und natürlich Franzosen.

 

Der Campingplatz Cap de l´Homy

  • Kommt man in der Nacht an und die Rezeption ist nicht besetzt, kann man auf den Plätzen CC3 und CC4 außerhalb der Schranke stehen bleiben. An der Rezeption findet sich ein kleines, nagelneues Bad (Stand 2017). Das kann genutzt werden. Natürlich nur wenn man vor hat zu bleiben.
  • An der Rezeption wird auch Deutsch gesprochen. Sehr freundliches Personal.
  • Die Toiletten sind im Allgemeinen, genauso wie die Duschen, sehr sauber. In all den Jahren habe ich mir hier noch nie einen Fußpilz oder ähnliches zugezogen.
  • In ca. 5 Minuten Gehweite, auf dem Weg zum Strand, findet sich ein kleiner Supermarkt. Er öffnet die Türen erst Anfang Juni und in den ersten Wochen nur von 9-11 Uhr. Die Croissants sind wirklich der Wahnsinn. Oft noch ganz warm und immer frisch.
  • Der Campingplatz liegt nur 400 Meter vom Strand „Plage du Cap de l´Homy “ entfernt. Also quasi direkt am Meer. Er hat mindestens einen direkten eigenen Zugang über die Dünen zum Wasser. In der Nebensession ist der Strand so gut wie leer. Hunde sind zwar nicht erlaubt aber in der Nebensession kümmert das hier wirklich niemanden.
  • Wer gerne surft (Wellenreiten), kommt hier voll auf seine Kosten. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Wellen eher so die Größe bis 2 Meter haben. Mit viel Weißwasser. Perfekt für einen Anfänger. Als Vollprofi wir einem hier vielleicht langweilig. Für uns waren die Wellen mehr als ausreichend.
  • WLAN gibt es zwar kostenlos, allerdings für jeden nur 30 Minuten pro Tag. Um im Netz zu surfen muss man sich dabei im Häuschen der Rezeption aufhalten. Weiter reicht der Empfang des WLANs nicht. Wir haben uns eine Datenkarte des Anbieters Free über 100GB für 30 Euro gekauft und hier unserem Beruf nachgehen zu können, allerdings ist der Sendemast für das Free- Netz hier noch nicht in Betrieb. Um mit Free einen gutes Netz zu bekommen (LTE), muss man bis nach Mimizan fahren. Dazu mehr in einem anderen Beitrag.
  • Netze mit gutem Empfang sind hier Bouygues Telecom und SFR, so wie Orange. Von SFR gibt es eine Prepay-Karte für 45 Euro mit 8GB. Über die gehen wir aktuell nun ins Internet.
  • Die Preise der Campingplätze sind in der Nebensession sehr günstig. In der Hauptsession überschaubar. Ich habe euch mal ein Bild der Preisliste mit in die Galerie gesetzt. Prinzipiell gibt es einen „Äußeren“ und einen „Inneren“ Campingplatz. Vor der Schranke ist es günstiger, es kann dort nicht reserviert werden und man darf nur das kleine Bad an der Rezeption nutzen. Zudem dürfen dort keine Zelte, Vorzählte, Sichtschutz oder Wohnwagen stehen. Wohnmobile und Bullis hingegen schon. Strom gibt es auch hier draußen.
  • Im inneren Bereich finden sich mehrere Toiletten- und Duschhäuschen, zwei Waschmaschinen und zwei Trockner. Zudem gibt es extra Plätze für Zelte und Wohnwagen und natürlich Surfcamps.
  • In der Hauptsession finden auf dem Platz beim Supermarkt regelmäßig Veranstaltungen statt. Zudem finden sich dort noch zwei Restaurants und mindestens ein Surfshop.
  • Kinder toben hier frei auf dem Platz herum. Soweit wir das überschauen konnten, gibt es keine extra Kinderbespaßung hier. Kein Schwimmbad aber einen kleinen Spielplatz. Trotz allem seh ich hier immer Kids in kleinen Gruppen herum tollen und ihren Spaß haben.
  • Wer sicher sein möchte einen Platz „Innen“ zu bekommen, dem empfehle ich unbedingt zu reservieren. In der Nebensession bis ca Mitte/Ende Juni ist es nicht notwendig. Im Bereich „Außen“ gibt es keine Reservierungsmöglichkeiten. Hier muss man auch schon mal, in der Hauptsession, ein paar Stunden vorne an der Rezeption sitzen bleiben und warten bis ein Platz frei wird.

Anbei findet ihr noch ein paar Bilder des Campingplatz am Cap de l´Homy und seiner Umgebung, sowie den Link zur Webseite.

Ein absolut Traumhafter Platz und sehr zu empfehlen.

Kontaktdaten und Adresse

Avenue de l’Océan
40170 LIT-ET-MIXE
FRANCE
+33 (0)5 58 42 83 47
contact@camping-cap.com

Webseite

www.camping-cap.com

Galerie

Mimizan || Frankreich

In unserem Beitrag, über den Campingplatz am Cap de l´Homy, hatten wir bereits erwähnt, dass es mit unserem Wunschnetz für das Internet aktuell noch schlecht aus sieht.
Wir hatten uns für eine Datenkarte des Netzes Free entschieden. Bei diesem Anbieter erhält man 100GB bereits für 30 Euro. Erhältlich sind diese Karten an Automat. Wo genau in Frankreich sich diese Automaten befinden könnt ihr auf der Internetseite von Free einsehen.

Allerdings scheint der Sendeturm für dieses Netz am Cap de l´Homy aktuell noch nicht in Betrieb zu sein. Was das Netz mit Free hier auf 5 Balken feinstes Edge begrenzt.

Möchte man also mit dem Free Anbieter gutes Internet nutzen, das Volumen verfällt nach 30 Tagen, ist man gezwungen sich einen Platz mit besserem Empfang zu suchen.
Würde sich bei uns das Nutzen des Internets auf privates Surfen von Social Media Seiten beschränken, hätte ich im Urlaub wohl auch die Geduld mit Edge zu warten.
Da Jens allerdings Hauptberuflich Webentwickler ist und diesen nun mal gerne auch im Urlaub ausübt, ist guter Internet-Empfang unabdingbar.

Eine Lösung fanden wir in Mimizan. Einem kleinen Städtchen 40 Auto-Minuten vom Cap de l´Homy entfernt. Direkt an der Küste, fanden wir einen kleinen Parkplatz, mit direktem Blick auf das Meer und vollen LTE-Empfang.

4 Stunden später waren wir glücklich und erschöpft vom ausgiebigen Nutzen des guten Netzes und um einen Blog reicher: Dicke-Susi.de

Für euer Navi

33B Avenue de la Côté d’Argent
40200 Mimizan
Frankreich